QUEST SCHWERPUNKTE

Die Quest Consulting AG ist eine Strategieberatung mit den Kernkompetenzen Strategie, Wertentwicklung, Nachfolge, Planung und Umsetzung im Mittelstand. Wir arbeiten regional und international - vorwiegend in Süddeutschland sowie in Österreich und Norditalien.
Schwerpunkte

Die Beratungsleistungen der Quest Consulting AG

Jede positive Unternehmensentwicklung basiert auf einer Vision und klaren Zielen.

Quest Consulting hilft Ihnen bei der strategischen Ausrichtung Ihrer Vision und begleitet Sie und Ihr Unternehmen während der Umsetzung. Wir denken mittelständisch, unternehmerisch und erarbeiten gemeinsam mit Ihnen die richtigen Handlungsempfehlungen. Erwarten Sie eine Steigerung von Effizienz und Aussagekraft in Analyse und Planung: integriert, konsolidiert, inhaltlich fokussiert und transparent und rechnen Sie mit einer hohen Wertschöpfung durch Schnelligkeit und Technologie.

Geschäftliche Erfolge und humane Werte stehen dabei für uns nicht im Widerspruch, sondern gehören zusammen wie Herz und Verstand; sind Quell des gegenseitigen Vertrauens, Verständnisses und die Basis jeder fruchtbaren Zusammenarbeit. Lassen Sie uns also gemeinsam Positives für Ihr Unternehmen bewegen und messen Sie uns an der Nachhaltigkeit. Sie werden sehen: Ihr Nutzen wird deutlich höher sein als unser Beratungshonorar. Überzeugen Sie sich selbst. Wir freuen uns darauf, Sie kennen zu lernen.

Qualifikation

Aufgrund langjähriger Beratungserfahrung und -kompetenz ist die Quest Consulting AG seit 2002 zertifiziertes Mitglied beim Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V.. Dem BDU-Fachverband Sanierungs- und Insolvenzberatung ist Prof. (FH) Dr. Markus W. Exler als wissenschaftlicher Beirat verbunden. Gemeinsam mit Matthias Schröder sitzt Prof. Exler auch im Fachverband "Sanierungs- und Insolvenzberatung". Die Kollegen Helmut Haberl und Tobias Riegger sitzen im Fachverband "Change Management". Gemeinsam haben wir hierbei z. B. bei der Erstellung der "Grundlagen ordnungsgemäßer Restrukturierung", der "Grundlagen für das Grobkonzept im Rahmen einer Bescheinigung nach § 270b InsO" sowie dem "Change Leitfaden für Entscheider" mitgewirkt.

Die Quest Consulting AG arbeitet nach den vom BDU veröffentlichten Berufsgrundsätzen sowie der Grundsätze ordnungsgemäßer Planung (GoP)
http://www.bdu.de/wer-wir-sind/unser-anspruch/unser-qualitaetsverstaendnis/
http://www.bdu.de/media/3767/bduberufsgrundsaetze_design2015.pdf
http://www.bdu.de/wer-wir-sind/unser-anspruch/unsere-standards/
http://www.bdu.de/media/3706/gop21-web.pdf

Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V. ist der größte Unternehmensberater-Verband in Europa und Mitglied im europäischen Beraterdachverband Fédération Européenne des Associations de Conseil en Organisation (FEACO) mit Sitz in Brüssel und im International Council of Management Consulting Institutes (ICMCI), der weltweiten Vereinigung zur Qualitätssicherung in der Unternehmensberatung mit Sitz in den USA.

STRATEGIE

...in 120 Sekunden
Strategie in 120 sec

Strategische Planung

Hier zeigen wir Ihnen die notwendigen Tools auf, mit denen Sie eine aussagekräftige Strategie entwickeln und damit Ihre Wettbewerbsfähigkeit und Renditefähigkeit nachhaltig sichern können.
Erfahren Sie Wissenswertes über Gründe und Nutzen einer Strategieentwicklung, deren Erfolgsfaktoren und Kernthemen sowie über den Ablauf eines Strategieprozesses.

Unsere Leistungen

  • Gemeinsame Situationsanalyse mit den Verantwortlichen
  • Entwicklung eines SWOT-Profils
  • Gemeinsame Ableitung einer Strategie in Workshops
  • Erarbeitung eines unternehmensübergreifenden und allgemein akzeptierten Leitbilds mit den Führungskräften
  • Abbilden der Strategie in Maßnahmen – als konkrete Ziele mit Verantwortlichkeiten und Terminen
  • Überführung der strategischen Zahlenwelt in eine integrierte Planung
+
Strategische Planungen mit Kunden gestaltet

PLANUNG

Integrierte Planung

Hier zeigen wir Ihnen die notwendigen Themen auf, mit denen Sie eine aussagekräftige, transparente und kontrollierbare Planung auf Monatsbasis erarbeiten können.
Erfahren Sie Wissenswertes über Gründe und Nutzen einer integrierten Planung, deren Erfolgsfaktoren und Kernthemen sowie über den Ablauf eines Planungsprozesses.

Unsere Leistungen

  • Gemeinsame Planung mit dem Unternehmer und den Verantwortlichen
  • Planung auf Jahres-, Monats-, Sparten- und Kontenebene
  • Unterstützung bei den Detailplanungen (z.B. Vertriebs-, Personal-, Ressourcen-, Investitionsplanung)
  • Schneller Überblick durch Analysen im integrierten Quest-Planungstool
  • Aufbau monatliches Reporting / Soll-Ist-Vergleiche (gegebenenfalls auch Durchführung)
  • Konsolidierung für den Konzern
+
Integrierte Planungen mit Verantwortlichen gemeinsam erarbeitet

WERTENTWICKLUNG

Wertentwicklung bedeutet den Wert Ihres Unternehmens und somit das Eigenkapital mittel- und langfristig zu steigern. Dies wird in aller erster Linie durch die Steigerung der Unternehmensergebnisse erreicht. Unser Augenmerk liegt dabei auf den leistungswirtschaftlichen Potentialen im Unternehmen

Ziele eines Wertsteigerungsprojektes

  • Entwicklung von weiteren Wachstumsmöglichkeiten
  • Stärkung der Eigenkapitalsituation und damit der Stabilität des Unternehmens
  • Verbesserung von Investitionsmöglichkeiten
  • Steigern der Unabhängigkeit von einzelnen Stakeholdern (Gesellschaftern, Finanzierern, Kunden, Lieferanten, Führungskräften …)
  • Vorbereitung eines Nachfolgeprozesses
  • Überwindung einer Schwächephase oder einer Krisensituation

Auf Basis einer fundierten Unternehmensanalyse entwickeln wir mit Ihnen gemeinsam ein Maßnahmenkonzept, das vorhandene Unternehmenspotentiale identifiziert sowie hebt und die Ertrags- und Liquiditätssituation langfristig verbessert. Wir begleiten den Unternehmer und die Führungskräfte dabei das Maßnahmenpaket in einer integrierten Geschäftsplanung als Absichtserklärung zu dokumentieren und wir übernehmen, wenn Sie es wünschen, Verantwortung bei der Umsetzung der Maßnahmen. In allen Phasen des Wertentwicklungsprozesses unterstützen wir Sie bei der Kommunikation mit den relevanten Stakeholdern.

Wesentliche leistungswirtschaftliche Verbesserungsansätze sehen wir in den folgenden Bereichen. Hier haben wir in verschiedenen Branchen Projekterfahrung und gerne bieten wir Ihnen unsere konkrete Beratungsleistung an.

Konkrete Beratungsleistungen

  • Wachstum realisieren über „Sales up“ Initiativen in bestehenden Vertriebskanälen und Aktivierung von neuen insbesondere digitalen Vertriebskanälen (digitales Marketing und Vertrieb)
  • Verbesserung der Produktivität im Unternehmen durch Aufbau von Transparenz über Produktivitätskennzahlen und deren Visualisierung sowie leistungsorientierten Entlohnungskomponenten
  • Heben von Potentialen durch strategischen Einkauf und Make-or-Buy-Strategie Entscheidungen sowie Verringerung der Kosten für Saisonkurven und Kapazitätsspitzen
  • Optimierung und Reduzierung des Wertschöpfungsprozesses (Produktions-, Lager- und Transportkapazitäten) und des Working Capital (Forderungen, Verbindlichkeiten und Bestände) auch durch Verbessrung von Durchlaufzeiten (u.a. durch Einsatz von Vertriebs- und Produktionsplanung)
  • Mehr entscheidungsrelevante Transparenz über den Einsatz von Gruppen-Konsolidierung, integrierter Mittelfristplanung sowie Business Intelligence Tools, des „one Page only“ Ansatzes und der Darstellung nach Hichert

In akuten Krisensituationen ist es notwendig durch kurzfristige Maßnahmen den Unternehmenswert zuerst zu sichern und während der Werterhaltungsphase ein Konzept entwickeln, um mit geeigneten Maßnahmen den Unternehmenswert wieder zu entwickeln. In diesen Phasen können wir Ihnen mit folgenden Ansätzen unsere Hilfestellung anbieten:

  • Sanierungsgutachten nach IdW S6 und Fortbestehensprognosen
  • Sanierungskonzept insbesondere mit Ursachenanalyse und Maßnahmenplan sowie integrierter (konsolidierter) Mittefristplanung
  • Kommunikationsmaßnahmen in Richtung aller Stakeholder (Gesellschafter, Finanzierer, Lieferanten, Mitarbeiter, Kunden …)
  • Interim Management als CRO oder kaufmännischer Leiter mit dem Fokus Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen

Weitere Informationen über unsere Dienstleistung finden Sie hier in unserer QuestMap Sanierungskonzepte.

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Wissenswertes
+
Gutachten nach den Richtlinien des IDW erstellt
+
Unternehmen positiv bescheinigt
+
Unternehmen sind nach wie vor am Markt
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in verantwortlicher Position die Umsetzung begleitet

Praxisbeispiel

Sanierung nach Plan
Speditionsunternehmen in Eigenverwaltung restrukturiert

Im Gerichtstermin am 27. Juni 2014 konnte ein weiterer Erfolg in der Sanierung der GLK GmbH Gaida Logistik Kompetenz erzielt werden. In der Abstimmung über den vorgestellten Insolvenzplan haben die Gläubiger mehrheitlich zugestimmt, die insolvente Firma GLK wird in der bestehenden Rechtsform aus der Insolvenz entlassen.

Die Firma GLK GmbH befand sich im Dezember 2013 in einer schwierigen Unternehmenssituation, der überdimensionierte eigene Fuhrpark konnte nicht kostendeckend bewirtschaftet werden, es drohte Zahlungsunfähigkeit. In einem Beratungsgespräch mit den Sanierungsexperten der Quest Consulting AG wurden mögliche Wege aus der Krise besprochen. Als Lösungsansatz zur Bewältigung der Krise entschied sich die Geschäftsleitung für ein Insolvenzplanverfahren nach § 270 a InsO. Ein Vorteil des Insolvenzplanverfahrens ist die erhebliche Beschleunigung der Restrukturierung, weitere Vorteile sind der Erhalt der Handlungsfähigkeit in den Händen der Geschäftsführung sowie die Möglichkeit den Gläubigern eine höhere Quote als Ausgleich anbieten zu können.

Mit dem Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen ( ESUG ) wurde vom Gesetzgeberseite im Frühjahr 2012 eine entsprechende Grundlage geschaffen, um pleitebedrohte Unternehmen, welche im Kern noch sanierungsfähig sind, zu retten. Die möglichen Mittel zur Rettung sind die Eigenverwaltung und der Insolvenzplan. Im Gesetz geregelt ist dies in den §§ 270 a, b ff. InsO.

Wichtige Voraussetzungen für ein Gelingen ist, dass das Unternehmen trotz Insolvenzanmeldung weiterhin Aufträge von den Kunden erhält. Dann besteht die Möglichkeit, über den laufenden Geschäftsbetrieb bei fehlenden Personalkosten, diese werden von der Agentur für Arbeit für 3 Monate übernommen, finanzielle Überschüsse zu erwirtschaften. Ein Vorteil in der Sanierung in der Insolvenz ist die Option Vertragsverhältnisse mittels außerordentlichem Kündigungsrecht im eröffneten Verfahren kurzfristig zu lösen. Im Fall der GLK wurde der unrentable eigene Fuhrpark kurzfristig deutlich reduziert.

In der kritischen Phase der Insolvenz wurde die Geschäftsleitung eng von den Sanierungsexperten der Quest Consulting AG begleitet, es wurde ein Sanierungskonzept entwickelt und umgesetzt sowie ein Insolvenzplan erarbeitet. Mittels wöchentlich überarbeiteter Liquiditätsvorschau wird sichergestellt, dass alle beauftragten Leistungen und Verpflichtungen in der Fortführung erfüllt werden können. Insolvenzrechtlich wird das Verfahren vom Sachwalter überwacht. Er prüft die Ansprüche der Gläubiger und stellt diese fest. Er stellt durch seine Überwachungsfunktion sicher, dass keine Gläubiger benachteiligt werden.

Mit Beendigung des Verfahrens wurde folgendes erreicht:

  • Unternehmen saniert, ein bedeutender Teil der Arbeitsplätze erhalten
  • Kosten für die Sanierung in Eigenverwaltung (Sachwaltung und Insolvenzberatung) niedriger als die Kosten in einem Regelverfahren mit Insolvenzverwaltung
  • Gläubiger erhalten im September 2014 eine Quotenzahlung von 10 % und damit deutlich mehr als vergleichbar in einem Regelverfahren und dies auch sehr zeitnah
  • Unternehmer bekommt eine zweite Chance aus seinen Fehlern zu lernen

Projektverantwortlicher: Helmut Haberl

NACHFOLGE

Die Quest Consulting AG entstand aus der Nachfolgeregelung des größten bayerischen Büromöbelherstellers 1998. Seit unserer Gründung haben wir über 100 Unternehmensnachfolgen vorbereitet, moderiert und strukturiert. In manchen Fällen haben wir die Nachfolger interimistisch unterstützt, in anderen Fällen haben wir einen strukturierten Verkaufsprozess gestaltet und geführt. Unser Augenmerk liegt dabei oftmals auf der Entwicklung von Ertragswerten. Gerne präsentieren wir Ihnen unsere Sichtweisen zum Thema Nachfolge insbesondere in Familienunternehmen.

In unserer Quest Studie Nachfolge haben wir unter anderem folgende Punkte herausgearbeitet:

  • 580.000 Mittelständler wollen in Deutschland bis 2017 ihr Unternehmen übergeben. 84% haben noch keine konkrete Planung
  • Von 2014 bis 2018 sind in Deutschland etwa 700.000 Familienunternehmen übergabewürdig und 135.000 übergabereif
  • Die Multiples für die Bewertung der Unternehmen sind stark gestiegen. Früher Ebit * 5 entspricht heute eher Ebit * 7
  • Deutschland ist für internationale Investoren ein gesuchter Investitionsstandort
  • Die Erbschaftssteuerreform behandelt die Familienunternehmen weiterhin privilegiert werden

Die vollständige Studie finden Sie hier

Die Quest Consulting AG schließt sich den Standards der ordnungsgemäßen Nachfolgeberatung unseres Branchenverbandes BDU an.
Die Standards finden Sie hier

STRUKTURIERTER NACHFOLGEPROZESS

Erfolgreiche Unternehmensnachfolgen folgen einem strukturierten Prozess – unsere QUESTMap „strukturierter Nachfolgeprozess“ zeigt Perspektiven und Wege in der Familiennachfolge, der Fremdgeschäftsführung oder beim Unternehmensverkauf auf.

Im Zeitraum 2014 bis 2018 werden von den insgesamt 3.540.000 Familienunternehmen in Deutschland 700.000 übergabewürdig und 135.000 übergabereif. Aber nur 16 % dieser Firmen haben eine konkrete Planung für die Unternehmensübergabe. Unter dem Motto „Expedition Unternehmensnachfolge“ wollen wir dazu inspirieren, sich mit den Aspekten und Erfolgsfaktoren in diesem Zusammenhang auseinander zu setzen.

Im Folgenden haben wir einige typische Szenarien im Nachfolgeprozess dargestellt. Aus unserer Sicht gibt es in den jeweiligen Ausgangssituationen eine Reihe von Erfolgsfaktoren für ein Gelingen der Nachfolge.

1

In einer Familiennachfolge suchen oftmals Junioren und Senioren gleichermaßen nach einer Beratung

Nachfolge in der Familie

  • Junioren suchen Beratung
  • Roadmap der Übergabe
  • Beirat bietet Perspektive für Übergeber
  • Nachfolger brauchen Erfahrung der Gründer
  • Falls familieninterne Lösung nicht erzielbar:
    - Fremdgeschäftsführung
    - Unternehmensverkauf



2

Die Nachfolgeregelung über einen Unternehmensverkauf sollte gut vorbereitet sein

Vorbereitung eines Unternehmens-verkaufs

  • Zeitpunkt des Verkaufs ist der Schlüssel
  • Vor allem organisatorische Vorbereitung: Unternehmer operativ entbehrlich
  • Strategische Planung: Der Käufer möchte die Zukunft kaufen und nicht die Vergangenheit
  • Breite Ansprache: Strategische Interessen aus dem In- und Ausland, Finanzinvestoren, MBI-Kandidaten; auch über S-Unternehmensplattform und BayBG
3

Ein Unternehmensverkauf ist mit Emotionen verbunden - es geht um Optionen für das beste Zukunftskonzept

Der Verkaufsprozess

  • Ein Unternehmensverkauf sollte einem stark strukturierten Prozess folgen
  • Mehrere Optionen für das beste Zukunftskonzept schaffen: es geht nicht um den höchsten Kaufpreis
  • Um die Emotionen zu managen ist ein professionelles Vorgehen sinnvoll
  • Regionale Banken sind in der Regel an Akquisitionsfinanzierung interessiert
  • Regional aktive Investoren einbinden

Hier sehen Sie unsere Empfehlungen für einen erfolgreichen Unternehmensverkauf.
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Wissenswertes

+
M&A Projekte bearbeitet
+
Mio. EUR Transaktionsvolumen
+
Arbeitsverhältnisse sichern geholfen
+
Distressed M&A Fälle

QUEST Handbuch

Bewertung und Verkauf mittelständischer Unternehmen

Welche Phasen und Prozessschritte gilt es, bei einem Unternehmensverkauf zu beachten? Wo liegen die potentiellen Risiken innerhalb einer Transaktion? Welche Bewertungsmethoden können bei der Veräußerung herangezogen werden?

An einem durchgängigen Fallbeispiel zeigt Prof. Dr. Markus W. Exler, assoziierter Partner der Quest Consulting, die verschiedenen Phasen und Prozessschritte einer Unternehmensveräußerung auf.

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Bewertung und Verkauf

Praxisbeispiel

Unternehmenskauf erfolgreich beraten
TGW Logistics Group übernimmt die Firma Klug Integrierte Systeme GmbH

Die TGW Logistics Group, Wels, einem der weltweit führenden Systemanbieter von Intralogistiklösungen, übernimmt im Rahmen eines Asset Deals die Firma Klug Integrierte Systeme GmbH, Teunz, vgl. Pressenotiz. Die Quest Consulting AG hat mit den Partnern Prof. (FH) Dr. Markus W. Exler und Helmut Haberl exklusiv den Käufer beraten und die Verhandlungen begleitet. Der Beratungsauftrag für die anstehende übertragende Sanierung war, den vom vorläufigen Insolvenzverwalter initiierten Verkaufsprozess mit der Sondierung der Bietersituation, der Kaufpreiseinschätzung, der Erstellung des indikativen Angebots sowie der finalen Kaufverhandlungen zu unterstützen. Die vertragliche Gestaltung wurde käuferseitig von der international tätigen Kanzlei SCWP Schindhelm, Wels unter dem Vorsitz von RA Dr. Ernst Chalupsky verhandelt. Alle 320 Mitarbeiter am Standort Teunz wurden übernommen, der als Ganzes auch erhalten bleibt.

MERGERS & ACQUISITIONS Glossar

Alle genannten Fachbegriffe sind in EXLER (2010) Controllingorientiertes Finanz- und Rechnungswesen, Herne ausführlich erklärt, anhand vieler Beispiele aus der unternehmerischen Praxis vertieft dargestellt sowie über ein Stichwortverzeichnis zu finden.

ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ

A

Abschreibungen
Wert, der erwirtschaftet werden muss, um am Ende der Nutzungsdauer die Ausgaben in liquider Form für Ersatzinvestitionen zur Verfügung zu haben (Kalkulatorischer Ansatz). Der betrieblich bedingte Werteverzehr wird buchhalterisch über die Nutzungsdauer periodisch gewinnmindernd erfasst (GuV-Ansatz).

Adjustiert (bereinigt)
Adjustierte oder bereinigte Erfolgsgrößen (aus Geschäftsfällen mit Einmalcharakter) führen unter Berücksichtigung von neutralen Aufwendungen und Erträgen (also bereinigt um Sondereffekte wie Restrukturierungskosten, Verluste bzw. Gewinne aus dem Abgang von Vermögensgegenständen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände) sowie kalkulatorischer Kosten zu nachhaltigen Erfolgsgrößen.

Asset Allokation
Die Zusammensetzung einzelner Vermögenspositionen bzw. Portfolio-Strukturierung eines Unternehmens mit dem Ziel der Rendite- und Wertsteigerung.

Asset Deal
Ausschließlicher Erwerb von einzelnen Vermögensgegenständen, die auch einzeln bewertet werden, um die bei einer M&A-Transaktion möglicherweise aufzudeckenden stillen Reserven (Gesamtkaufpreis für das Unternehmen ist höher als der Buchwert der Aktiva), welche eine zusätzliche Besteuerung nach sich ziehen, zu umgehen. Ein „Share Deal“ ist der ausschließliche Erwerb einer Kapitalbeteiligung (Beteiligung an einer Kapital- oder Personengesellschaft, s. Share Deal).



B

 

Besserungsschein
Stufenweise in die Zukunft verlagerte Kaufpreiszahlung eines Teilbetrages des von Käufer und Verkäufer verhandelten Übergabewertes des Unternehmens, deren Größenordnung sich an den Abweichungen eines Soll-Ist-Vergleichs orientiert. Die alternative Bezeichnung wäre Earn-out-Regelung.

Beta-Faktor
Risikoausdruck einer einzelnen Kapitalanlage im Verhältnis zum Wert des Gesamtportfolios (relatives Risiko), wie beispielsweise dem deutschen Aktienindex DAX oder dem österreichischen ATX. Ein ß > 1 bedeutet ein risikofreudiges Anlegerverhalten, ein ß < 1 ein risikoaverses.



C


Capital Employed
Das CE (betriebliches Vermögen) sind die im Unternehmen gebundenen und verzinst eingesetzten Vermögenswerte. Im Wesentlichen setzt sich dieses aus der Aktiva (abzgl. Finanzanlagen, abzgl. liquide Mittel, abzgl. nicht benötigte Vermögensgegenstände, abzgl. nichtverzinstes Fremdkapital, sowie zzgl. betrieblich genutzte, aber nicht bilanzierte Vermögensgegenstände) zusammen. Das betriebliche Vermögen wird im Zusammenhang mit der Unternehmenssteuerung im Kontext von Wertmanagement-Konzepten herangezogen, um die Vermögensverzinsung (s. ROCE) quantifizieren zu können. Ein anderer Begriff wäre NOA (Net Operating Assets, s. NOA).

CAPM
Das Capital Asset Pricing Model, als ein kapitalmarktorientiertes Preisbildungsmodell, ermittelt auf der Basis der Portfoliotheorie (Harry M. Markowitz, 1952) die Kosten für den im Unternehmen gebundenen Eigenkapitalanteil, bestehend aus den Größen risikoloser Zinssatz, Marktprämie sowie Beta-Faktor (s. Marktprämie; s. Betafaktor).

Cashflow
Erfolgsgröße, die den tatsächlichen Zahlungsfluss abbildet und anzeigt, in welcher Höhe Mittelzuflüsse aus der betrieblichen Tätigkeit zur Finanzierung von Investitionen sowie zur Schuldentilgung und Gewinnausschüttung zur Verfügung stehen. Der Jahresüberschuss wird um alle zahlungsunwirksamen Größen, wie beispielsweise Abschreibungen, korrigiert.

Cash Management
Management von Zahlungsmitteln bzw. zahlungsmittelnahen Vermögenswerten eines Unternehmens mit der Zielsetzung des möglichst effizienten Einsatzes, insbesondere unter dem Aspekt der Liquiditätssicherung.



D

DCF-Methode
Discounted Cashflow-Methode als ein Ertragswertverfahren zur Bewertung von Unternehmen, welches auf der Basis diskontierter freier Cashflow-Größen durchgeführt wird (s. Free Cashflow). Der Barwert der erwarteten Zahlungen an die Kapitalgeber, abzüglich des Marktwerts des Fremdkapitals ergibt den Unternehmenswert als den Marktwert des Eigenkapitals.

Due Dilience
Innerhalb einer M&A-Transaktion werden nach dem Unterzeichnen der Absichtserklärung (s. LOI, Letter of Intent) die Unternehmensdaten anhand der Originaldokumente auf ihre Ordnungsmäßigkeit geprüft, um mögliche Risiken eingrenzen zu können. Für die Durchführung der Prüfung beauftragt der Käufer eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.



E


EBIT
Earnings before Interest and Taxes (EBIT), als das handelsrechtliche Betriebsergebnis, welches ausschließlich die GuV-Positionen erfasst, die innerhalb des Unternehmens erwirtschaftet werden.

EBITDA
Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortisation (EBITDA als Gewinn vor Finanzergebnis, Steuern sowie Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände) als das Ergebnis der eigentlichen operativen Leistungsfähigkeit des Unternehmens.

Eigenkapitalquote
Durchschnittlich wirtschaftliches Eigenkapital im Verhältnis zum Gesamtkapital, welches bei Unternehmen mit hoher Bonität mindestens 30 % ausmacht. Eigentümergeführte Unternehmen in Deutschland und Österreich haben eine durchschnittliche Eigenkapitalquote von etwa 20 %.

Equity Story
Vermarktungsstrategie mit dem Herausstellen einer renditeversprechenden Verwendung des Investorenkapitals im Einklang mit der Marktposition und dem vorliegenden Geschäftsmodell des Unternehmens.

EVA
Economic Value Added als die Differenz der Vermögensverzinsung (s. ROCE) und den Kapitalkosten (s. WACC); Wie viel kann das Unternehmen über die Kapitalkosten hinaus erwirtschaften, die i.d.R. bei allen Investitions- und Akquisitionsentscheidungen mindestens erreicht werden müssen? Der Begriff EVA ist von Stern Stewart & Co. geschützt.

Exit
Renditeorientierter Ausstieg aus dem Investment einer Unternehmensbeteiligung (bevorzugte Strategie von Finanzinvestoren wie Private Equity-Fonds oder Beteiligungsgesellschaften) über einen Börsengang (s. IPO), Verkauf an einen strategischen Käufer (s. Trade Sale), Verkauf an einen anderen Finanzinvestor (s. Secondary Buy-out) oder Rückkauf von den Altgesellschaftern (Buy-back).


F


Free Cashflow
Der Free Cashflow ist diejenige Erfolgsgröße einzelner Geschäftsjahre, die nach Abzug aller liquiditätswirksamen Zahlungen (jedoch vor der Zinszahlung an die Gläubiger) als die eigentliche Ausschüttungsgröße für die Kapitalgeber pro Periode zur Verfügung stehen. Demzufolge wird dieser im Rahmen der Unternehmensbewertung auf der Basis der DCF-Methode zur Diskontierung herangezogen. Der Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit wird mit dem Cashflow aus der Investitionstätigkeit saldiert. Dieser zeigt das Potential der freien Liquidität an, um diese für Expansionsprojekte, Kredittilgungen sowie Tantieme- bzw. Dividendenzahlungen heranziehen zu können.



G

Goodwill
Differenz zwischen Unternehmenswert und dem Marktwert der bilanzierten Vermögensgegenstände(Marke, Kundenstamm, Standort und Mitarbeiter Know-how) als Ausdruck der eigentlichen Wertentwicklung, die über eine ertragswertorientierte Methode zur Unternehmensbewertung quantifiziert werden kann.



I

IFRS
International Financial Reporting Standards, verankert im Europäischen Recht und seit dem 1.1.2005 für Unternehmen verpflichtend, die an einem organisierten Kapitalmarkt teilnehmen.

Impairmentof assets
Jährliche Werthaltigkeitsprüfung der immateriellen Vermögensgegenstände, insbesondere für Firmenwerte nach IAS 36, da diese seit dem 31.03.2004 nicht mehr planmäßig abgeschrieben werden. Der Buchwert eines Vermögensgegenstandes wird mit seinem Marktwert (Fair Value) verglichen. Bei Unterschreitung muss eine außerplanmäßige Abschreibung (Impairment) vorgenommen werden.

IPO
InitialPublic Offering als Börsengang; Umwandlung einer privaten Aktiengesellschaft in eine Publikumsgesellschaft mit dem Ziel, größere Kapitalbeträge zur Finanzierung von rendite- und wertorientierten Akquisitionen und Investitionen zu generieren.



K

Kalkulatorische Kosten
Kosten (intern), denen kein Aufwand in der GuV-Rechnung (extern) gegenübersteht, s. adjustiert

Kapitalflussrechnung
Instrument zur Ermittlung und Darstellung des Zahlungsmittelflusses, den ein Unternehmen in einem Geschäftsjahr aus laufender Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit erwirtschaftet oder ausgegeben hat.

KGV
Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) drückt den Quotient aus aktuellem Aktienkurs mit dem Gewinn je Aktie (oder Marktkapitalisierung dividiert mit dem Jahresgewinn) aus. Es beantwortet die Frage, wie viele Jahre benötigt werden, um den Unternehmemswert zu erreichen.



L

LOI
Letter of Intent, eine Absichtserklärung, welche bei M&A-Transaktionen nach der Vorbereitungsphase ein erster wichtiger Meilenstein mit dem Festhalten der Parameter Kaufpreis, Geschäftsführerkonditionen, Gewährleistungen, Exklusivität sowie Zeitplan darstellt. Auf deren Basis schließt sich die Due Diligence-Prüfung (s. Due Diligence), dass Ausfertigen der Verträge sowie die notarielle Beurkundung an.



M

Marktprämie
Überrendite, als die langfristig zu beobachtende Differenz zwischen der Rendite eines in Aktien investierten Marktportfolios und dem risikolosen Zinssatz, die für die Bestimmung der Eigenkapitalkosten innerhalb des CAPM herangezogen wird (s. CAPM).

MBI
Bei einem Management Buy-in wird ein mit dem Unternehmen bisher noch nicht involviertes Management mit beteiligt und ist damit Teil einer Gesamtfinanzierungslösung. Den größeren Anteil übernimmt sehr häufig eine Kapitalbeteiligungsgesellschaft im Rahmen einer Private Equity-Lösung.

MBO
Bei einem Management Buy-out wird das bisherige Management bei einem Unternehmenskauf mit beteiligt und ist damit Teil einer Gesamtfinanzierungslösung. Den größeren Anteil übernimmt sehr häufig eine Kapitalbeteiligungsgesellschaft im Rahmen einer Private Equity-Lösung.

Mergers & Acquisitions (M&A)
Geschäft mit der Fusion und dem Kauf von Unternehmen, welches in die Phasen Vorbereitungs- (Exposéerstellung, Unternehmensbewertung, Käufergespräche und Letter of Intent), Transaktions- (Due Diligence, Vertragsverhandlung und Closing) sowie in die Integrationsphase (Konzerneingliederung und Reporting) gegliedert ist, welches über M&A-Boutiquen, Geschäftsbanken, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften sowie Investmentbanken abgewickelt wird.

Mezzanine
Oberbegriff für institutionalisiertes außerbörsliches Fremdkapital mit Eigentümerrechten, welches als hybrides Kapital innerhalb des Fremdkapitals bilanziert ist, aber je nach der zugrunde gelegten Vertragsgestaltung bei einer Bilanzanalyse dem Eigen- oder Fremdkapital subsumiert wird. Gängige Formen sind in Deutschland die stille Beteiligung, das Gesellschafterdarlehen sowie der Genussschein.

Multiple
Branchenspezifischer Faktor, der im Rahmen einer Unternehmensbewertung auf der Basis von Vergleichswertverfahren, wie beispielsweise der Multiplikatorenmethode die Amortisationsdauer zum Ausdruck bringt.

Multiplikatorenmethode
Die Unternehmensbewertung wird auf der Basis eines Vergleichswertverfahrens durchgeführt. Ausgangswert ist der bereinigte EBIT, der mit einem aus früheren Transaktionen der Branche abgeleiteten Branchenmultiplikator den Unternehmenswert ergibt. Abgezogen werden i. d. R. die Netto-Finanzverbindlichkeiten sowie die Pensionsrückstellungen. Das IDW (Institut der Wirtschaftsprüfer e.V.) empfiehlt das Heranziehen von Vergleichswertverfahren im Rahmen der Plausibilitätskontrolle bei einer Bewertung auf der Basis diskontierter zukünftiger Erwartungswerte (s. DCF-Methode). Finanzinvestoren und M&A-Berater verwenden diese sehr gerne für das Quantifizieren einer ersten Kaufpreiseinschätzung, um dem Verkäufer ein erstes indikatives Angebot unterbreiten zu können.
N

Neutrales Ergebnis
Aufwand oder Ertrag (extern), dem in der Kalkulation bzw. Kostenrechnung (intern) keine Kosten gegenüberstehen, s. adjustiert

NOA
Die Net Operating Assets (betriebliches Vermögen) sind die im Unternehmen gebundenen und verzinst eingesetzten Vermögenswerte. Im Wesentlichen setzt sich dieses aus der Aktiva (abzgl. Finanzanlagen, abzgl. liquide Mittel, abzgl. nicht benötigte Vermögensgegenstände, abzgl. nichtverzinstes Fremdkapital, sowie zzgl. betrieblich genutzte, aber nicht bilanzierte Vermögensgegenstände) zusammen. Das betriebliche Vermögen wird im Zusammenhang mit der Unternehmenssteuerung im Kontext von Wertmanagement-Konzepten herangezogen, um die Vermögensverzinsung (s. ROCE) mit dem Quotienten aus NOPAT und NOA quantifizieren zu können. Ein anderer Begriff wäre CE (s. Capital Employed).

NOPAT
NetOperating Profit after Tax (betriebliches Ergebnis) als eine Erfolgsgröße, die mit den operativ in Wert gesetzten Vermögensgegenständen (s. NOA) erwirtschaftet wird (Bereinigter EBIT abzgl. Steueraufwand). Der NOPAT wird im Zusammenhang mit der Unternehmenssteuerung im Kontext von Wertmanage-ment-Konzepten herangezogen, um die Vermögensverzinsung (s. ROCE) quantifizieren zu können.



P

Private Debt
Oberbegriff für institutionalisiertes außerbörsliches Fremdkapital mit Eigentümer-rechten, welches als hybrides Kapital innerhalb des Fremdkapitals bilanziert ist, aber je nach der zugrunde gelegten Vertragsgestaltung bei einer Bilanzanalyse dem Eigen- oder Fremdkapital subsumiert wird. Gängige Formen sind in Deutschland die stille Beteiligung, das Gesellschafterdarlehen sowie der Genussschein. Der häufiger verwendete Begriff ist Mezzanine.

Private Equity
Oberbegriff für institutionalisiertes außerbörsliches Beteiligungskapital von Pensionskassen, Versicherungen, Stiftungen sowie vermögenden Privatpersonen. Diese stellen über einen Zeitraum von i.d.R. 3 bis 7 Jahren in einem Fonds Kapital zur Verfügung, welches von einzelnen Fonds-Managern verwaltet wird. Die Renditeerwartung liegt deutlich über 20 %.



R

Residualwert
Im Zusammenhang mit der Unternehmensbewertung auf der Basis einer DCF-Methode ist der Residualwert die Fortschreibungsgröße der letzten freien Cashflow-Größe (Detailplanungsphase), welcher als Terminal Value (Barwert einer ewigen Rente ab dem letzten Planwert) den diskontierten Barwerten der Detailplanungsperiode addiert wird und in der Addition den Gesamtkapitalwert ergibt (s. DCF-Methode).

ROCE
Die Finanzkennzahl Return on Capital Employed (ROCE) quantifiziert die Vermögensverzinsung als Verhältnis des betrieblichen Ergebnisses (s. NOPAT) und dem betrieblichen Vermögen (s. CE als Capital Employed bzw. NOA als Net Operating Assets). Der ROCE wird im Zusammenhang mit der Unternehmenssteuerung im Kontext von Wertmanagement-Konzepten herangezogen.

ROE
Die Finanzkennzahl Return on Equity (ROE) quantifiziert die Eigenkapitalverzinsung als Verhältnis des ausschüttungsfähigen Gewinns (bereinigter Jahresüberschuss) und dem wirtschaftlichen Eigenkapital (s. wirtschaftliches Eigenkapital).

ROI
Die Finanzkennzahl Return on Investment (ROI) quantifiziert die Gesamtkapitalverzinsung als Verhältnis des bereinigten Betriebsergebnisses (s. EBIT) und dem Gesamtkapital.



S

Schuldentilgungsdauer
Die Finanzkennzahl Schuldentilgungsdauer quantifiziert die Anzahl der Jahre, die benötigt wird, um die Finanzverbindlichkeiten ausschließlich mit den operativen Rückflüssen tilgen zu können. Der gerechnete „Debt Factor“ dient als Steuerungsgröße für die Kapitalstruktur. Herangezogen wird der bereinigte operative Cashflow (oder alternativ der bereinigte EBITDA) im Verhältnis zu den Netto-Finanzverbindlichkeiten.

Secondary Buy-out
Weiterverkauf eines Unternehmens im Rahmen der Exit-Strategie von Finanzinvestoren wie Kapitalbeteiligungsgesellschaften und Private Equity-Fonds(s. Exit) an einen anderen Finanzinvestor.

Share Deal
Ausschließlicher Erwerb einer Kapitalbeteiligung (Beteiligung an einer Kapital- oder Personengesellschaft) bzw. des Unternehmens als Ganzes. Gemäß § 453 BGB handelt es sich um einen Rechtskauf, wobei Geschäftsanteile einer Kapitalgesellschaft (GmbH bzw. AG) sowie Gesellschaftsanteile einer Personengesellschaft Kaufgegenstand sind. Der Erwerber wird Anteilseigner und tritt in die mit der Beteiligung verbundenen Rechte und Pflichten ein. Eine notarielle Beurkundung ist notwendig, insbesondere werden detaillierte Vereinbarungen wie Haftungsübernahme, Garantien oder mögliche Steuerverbindlichkeiten vertraglich geregelt, die von dem Erwerber oder dem Altgesellschafter zu tragen sind. Verkäufer bevorzugen sehr häufig einen Share Deal, da u.a. der Veräußerungsgewinn i.d.R. steuerlich begünstigt ist. Ein „Asset Deal“ ist der ausschließliche Erwerb von einzelnen Vermögensgegenständen (s. Asset Deal).

Shareholder Value

Begriff, der ausdrückt, wie gewinnbringend ein Unternehmen das von den Eigentümern eingesetzte Kapital einsetzt. Quantifiziert wird dieser über den Economic Value Added (s. EVA) oder über eine Unternehmensbewertung auf der Basis diskontierter zukünftiger Erwartungswerte (s. DCF-Methode).

Spin-off
Konzernausgründung, insbesondere mit der Einbindung des Managements, mit dem Ziel einer eigenständigen Fortführung des Unternehmens.



T

Term Sheet
Zusammenfassung der wesentlichen Konditionen und Parameter in Verbindung mit M&A-Transaktionen, wie beispielsweise von der Kredit gebenden Geschäftsbank an den Investor.

Trade Sale
Weiterverkauf eines Unternehmens im Rahmen der Exit-Strategie von Finanzinvestoren wie Kapitalbeteiligungsgesellschaften und Private Equity-Fonds(s. Exit) an einen strategischen Käufer, welcher i.d.R. ein direkter Wettbewerber oder ein Unternehmen der Wertschöpfungskette ist.



U

US-GAAP
United States-Generally Accepted Accounting Principles, die insbesondere für deutsche Unternehmen relevant sind, die in den USA an der Börse notiert sind.



V

Value Management
Steuerungsinstrument zur Bestimmung des Unternehmenserfolges anhand des zusätzlichen Beitrages am Unternehmenswert. Bei börsennotierten Unternehmen wird die gesamte Steuerung aller Unternehmensbereiche mehrheitlich über die Finanzkennzahl EVA oder ähnlicher abgebildet (s. EVA).

Vertraulichkeitserklärung

Diese soll sicherstellen, dass durch die Tatsache des Führens von Kaufver-handlungen einer zum Kauf angebotenen Gesellschaft, keine Nachteile irgendwelcher Art entstehen. Innerhalb von M&A-Transaktionen bekommt der potentielle Erwerber das Unternehmensexposé im Gegenzug zu einer unterschriebenen Vertraulichkeitserklärung (Confidentiality Agreement).



W

WACC
Gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten (Weighted Average Cost of Capital) für das eingesetzte Kapital, welche im Zusammenhang mit der Unternehmensbewertung auf der Basis diskontierter zukünftiger Erwartungswerte (s. DCF-Methode) oder bei der Verwendung von wertorientierten Managementkonzepten (s. EVA) herangezogen wird. Die Eigenkapitalkosten orientieren sich an der Rendite der Anleger, die über das Capital Asset Pricing Model (s. CAPM) quantifiziert und mit der zugrunde gelegten Zielkapitalstruktur gewichtet werden. Für die Bestimmung der Fremdkapitalkosten werden die Marktkonditionen für Darlehen oder auch Anleihen herangezogen und ebenfalls entsprechend der Kapitalstruktur gewichtet. Mit berücksichtigt wird die Tatsache der steuerlichen Abzugsfähigkeit der Fremdkapitalzinsen (Tax Shield).

Werttreiber
Erfolgsfaktoren, die zur nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswertes beitragen, wie Investitionsentscheidungen, Umsatzerlöse und Kapitalkosten, welche im Zusammenhang mit dem Quantifizieren eines Shareholder Value herangezogen werden (s. Shareholder Value).

Wirtschaftliches Eigenkapital
Im Gegensatz zum bilanzierten Eigenkapitalausweis ist das definierte wirtschaftliche Eigenkapital nicht an die Notwendigkeit der gesellschaftsrechtlichen Haftungsfunktion gebunden. Zur Bonitätsbeurteilung der Investoren oder Gläubiger können einzelne Positionen wie die Ausschüttungsgröße etc. in Abzug gebracht sowie eigenkapitalähnliches Fremdkapital (s. Private Debt bzw. Mezzanine) ganz oder auch teilweise addiert werden. Teile des Fremdkapitals haben Eigenkapitalcharakter, wenn die Kriterien Langfristigkeit, ohne Kündigungsrecht von Seiten des Kapitalgebers während der Laufzeit sowie Nachrangigkeit gegeben sind.

Working Capital
Die Finanzkennzahl Working Capital (Netto-Umlaufvermögen) ergibt sich aus dem Umlaufvermögen abzüglich der kurzfristigen Verbindlichkeiten. Bei einer sich abzeichnenden Zahlungsunfähigkeit sollten dann entsprechende finanzwirtschaftliche Maßnahmen eingeleitet werden.



Z

Zinsdeckungsquote
Die Finanzkennzahl Zinsdeckungsquote bzw. „Interest Cover“ zeigt an, wie oft das Unternehmen sein Zinsergebnis mit dem operativen Ergebnis bezahlen kann. Herangezogen wird der Netto-Zinsaufwand im Verhältnis zum bereinigten EBITDA (oder alternativ zum bereinigten EBIT).

 

 

 

Quelle:
Exler, M. (2010) Controllingorientiertes Finanz- und Rechnungswesen, Herne.

UMSETZUNG

Beim Thema Umsetzung beschäftigen wir uns schwerpunktmäßig mit der erfolgreichen Ausführung, Verwirklichung und Implementierung einer Unternehmensstrategie, eines Veränderungsprojektes, eines Gutachtens oder einer Unternehmensplanung.

Umsetzung

Hier zeigen wir Ihnen unseren Werkzeugkoffer und die verschiedenen umsetzungsorientierten Rollen, die wir in unseren Projekten einnehmen. Unser übergeordnetes Motto lautet dabei "Es gibt viel zu tun". Um vom "sollte, hätte, könnte, würde" zum "machen" zu kommen, übernehmen wir Verantwortung, leiten Projekte, managen Emotionen, begleiten Menschen und bewältigen auch immer wieder Krisen.

Unsere Leistungen

  • Als Projektmanager koordinieren, strukturieren und leiten wir mittelfristig ein Projekt
  • Als Coach sind wie ein langfristiger Wegbegleiter und sorgen für eine positive Entwicklung von Führungskräften
  • Als Change Agent organisieren, steuern und moderieren Veränderungsprozesse um konstruktiv einen Wandel herbeizuführen
  • Als CRO oder Geschäftsführer übernehmen wir die intensive Betreuung im Unternehmen in verantwortlicher Position
  • Als Beirat / Aufsichtsrat übernehmen wir langfristig Verantwortung und dienen als Sparringspartner für die Geschäftsleitung
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Unternehmer begleitet
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Interim Management Aufgaben übernommen
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Verantwortlich die Umsetzung von Sanierungsgutachten begleitet
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Führungskräfte gecoached
IMPRESSUM
Registergericht Traunstein HRB 15916 · Sitz der Gesellschaft Rosenheim · Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27a Umsatzsteuergesetz: DE 218203634
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